Brauche ich ein gedrucktes Buch?

Bei Gesprächen über dieses Thema fällt mir immer wieder auf, dass trotz des technischen Wandels viele für ein klassisches Buch aus Papier plädieren. Dabei wurde besonders ein Punkt immer wieder hervorgehoben: die Haptik. Wir haben etwas in der Hand, können durch die Seiten blättern und den Duft des Papiers einatmen. Ich persönlich begeistern gedruckte Büchern. Ich mag es, etwas greifbar zu haben, zu sehen, wie weit ich in einem Buch schon gelesen habe. Ich liebe den Geruch eines Buches, der mich beim Lesen in eine ganz bestimmte Stimmung versetzt.
Ein weiterer Vorteil eines gedruckten Buches ist, dass man es verleihen oder verschenken kann und, das es auf dem Tisch liegt, oder im Regal steht auch immer wieder mal in die Hand nimmt.

Doch auch ein E-Book hat Vorteile. Es ist oft etwas preiswerter als sein gedrucktes Pendant, jedoch braucht es ein technische Gerät, den Reader, der natürlich erst mal angeschafft werden muss. Das E-Book, oder besser gesagt der E-Book-Reader wiegt nicht viel. Im Urlaub spart das eine Menge an Gewicht. Außerdem nimmt er wenig Platz weg. Er passt nahezu in jede Tasche. Aber ist das alles mit einem gedruckten Buch vergleichbar?

Das gedruckte Buch ist voll im Trend

Laut einer Umfrage des Börsenvereins liegt der Umsatzanteil von E-Books bei nur 5,7 Prozent. Selbst mich als Buch-Liebhaberin hat diese Zahl erschreckt und ich habe mit einem wesentlich höheren Anteil gerechnet. Das heißt, das viele Jahre nach der Markteinführung der E-Books noch immer 94,3 Prozent der Buchkäufer und Buchleser das gedruckte Buch bevorzugen.

Fazit

Machen Sie’s wie die knapp 95 Prozent und bringen Sie Ihr Buch als gedrucktes Buch heraus. Sie werden es nicht bereuen.


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